Angela Grünewald - Yoga in Nürnberg / Altenfurt - Zur Ruhe kommen und doch in Bewegung sein....
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Angst verringern

Angst... wenn sie einem den Nacken hochkriecht, den Brustkorb eng macht, einem das Gefühl gibt keine Luft mehr zu bekommen, eine Eisenhand den Nacken festhält. Das Herz das immer schneller schlägt und einem Angst macht das gleich etwas Schlimmes passieren wird. Blanke Angst und Panik. Sei es aus realen Gründen oder nur in unserem Inneren. Die Symptome sind exakt die gleichen. Dem Körper ist es vollkommen egal, ob Real oder nur im Kopf.
Nur was kann ich in dem Moment tun? Angst lähmt uns, macht uns Handlungsunfähig. Sie nimmt unseren Körper und unseren Geist vollkommen ein. Sie kann so übermächtig werden, dass wir nichts, aber auch gar nichts haben, was wir ihr entgegensetzen können. So fühlt es sich zumindest in dem Augenblick an. Pure Panik. Und dann?
Was kann ich dagegen tun? Zu Tabletten greifen? Das ist aber nur ein reduzieren der Symptome. Das hilft leider nur wenig gegen die Ursache. Was ich tun muss, ist mich den Ängsten zu stellen, wenn sie in meinem Kopf stattfinden.
Und ich kann versuchen, mir einen inneren Ort zu schaffen, an dem ich mich sicher fühle. Jeder Moment der mir hilft, mich sicher zu fühlen, mir die Gelegenheit zum Durchatmen gibt, wird mir helfen, wieder zur Kraft zu kommen, damit ich weitermachen kann. Um die Kraft zu finden, mich den Ängsten zu stellen. Ohne Kraft und Energie gebe ich leichter auf und gebe mich der Angst hin.
Wenn diese Angst hochkriecht, auch dieses Gefühl der Hoffnungslosigkeit, hole ich mir in Zukunft eine Sicherheit aus mir heraus. Es ist durchaus möglich sich einen eigenen Schutzort zu erschaffen. Die Angst ist ja nur ein Teil von uns, wir alle bestehen aus vielen verschiedenen Facetten. Angst ist eine davon und je nachdem, welcher Facette wir am meisten Raum gewähren, wird diese einen großen Teil unseres Lebens beeinflussen.
Wenn du es schaffst, dir einen eigenen Schutzort zu erschaffen, wird die Angst weniger Raum in deinem Leben einnehmen. Den Glauben an dich, das du es schaffst, dass du sicher in dir selbst Ruhen kannst, ist ein unglaublich starkes Werkzeug. Das wirst du vielleicht nicht jetzt und sofort einsetzen können, aber mit etwas Übung, jedes Mal ein kleines Stückchen mehr. Und das ohne Kosten, ohne Tabletten, ohne Hilfe von außen. Du kannst das. Du schaffst dir selbst deine Sicherheit. Versuche es. Glaube an dich.
Setzt dich, lege dich hin, oder stehe auf, schau, was sich für dich Richtig anfühlt. Du musst dich wohlfühlen. Nur darum geht es. Versuche die Augen zu schließen oder fixieren dich auf einen festen Punkt, wenn du die Augen nicht schließen möchtest.
Und nun stelle dir vor, es öffnet sich eine große Tür in dir. Du spürst diese Angst mit all ihren schlimmen Symptomen. Jetzt gehe durch die Tür und stelle dir vor du betrittst einen Ort der dir das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit gibt.
Die Angst nimmt sofort ab. Vielleicht ist es ein großer wunderschöner bunter Garten, der Gipfel eines Berges oder ein Strand mit Blick aufs Meer. Erschaffe dir deinen persönlichen Ort, der dir ein Gefühl der Sicherheit gibt. Wenn du es nicht sofort kannst, suche, stelle dir verschiedene Orte vor. Und dort, wo du das Gefühl hast, hier fühle ich mich geborgen und aufgehoben, dort bleibst du. Vielleicht ist es ein Ort aus deiner Vergangenheit oder sogar aus deiner Kindheit. Schau dich um. Gehe ein Stück herum und sehe dir alles genau an. Fühle hinein. Spüre, wie der Ort dich langsam einnimmt, vertrauter wird. Dir das Gefühl gibt, umarmt zu werden. Dir eine gewisse Sicherheit schenkt. Spüre die Umarmung, die Liebkosung. Schicke an das Universum, oder an deinen Gott, einen Engel, deine innere Stimme, wen auch immer, die Bitte, dass dir geholfen wird.
Du bist nun völlig sicher. Hier an diesem Ort, an dem du dich befindest, kann niemand anderes hin, wenn du das nicht willst. Du bist hier vollkommen sicher, vor allem und jedem. Hier hast du die Möglichkeit durchzuatmen. Zu entspannen. Versuche deinen Nacken etwas loszulassen. Deinem Atem zu erlauben wieder tiefer zu fließen, ruhiger zu werden, zu entspannen. Deine Muskulatur darf für diesen Augenblick einfach mal loslassen.
Aus der Anspannung in die Entspannung gleiten. Dein Geist darf dieses Gefühl der Geborgenheit tief in sich aufnehmen und genießen. Dieses Gefühl der Kraft, die hier ist, darfst du ganz in dich Hineinfließen lassen. Spüre die Arme, die dich halten. Das bist du. Du bist da, ganz und gar für dich. Du bist dein bester Freund. Du wirst immer da sein. Du kannst nicht vor die selbst verschwinden. Du musst dir nur erlauben dich ab und an daran zu erinnern. Bleibe so lange an dem Ort, wie du es für gut empfindest. Gehe so oft du kannst an diesen Ort.
Genieße diese Momente, spüre, wie du mehr und mehr in deine Kraft zurückkommst. Wie du in Zukunft, wenn diese Angst kommt, sie reduzieren kannst und dir Kraft aus diesem, deinen Kraftort ziehen kannst.
Dieser Ort ist immer und überall bei dir. Den kann dir niemand wegnehmen. Das ist deine Burg. Die dich beschützt. Ab jetzt für immer und überall. Sei dir dessen einfach nur bewusst, du hast einen sicheren Ort, an den du immer und jederzeit flüchten und dich mit Kraft und Energie auftanken kannst.
Dann wird das Leben wieder Angstfreier werden. Mit der Zeit. Versuche ruhig jeden Tag einige Zeit an dem Ort zu bleiben. Wenn du dich wohl genug fühlst, fange an, bewusst zu Atmen. Tief in dein Becken und dann auch weit in den Brustkorb. Spüre deinem Atem ab dann hinterher, wenn er sich leicht anfühlt. Solange er das nicht tut, spüre ihm nicht hinterher, sondern schaue dich genauer an deinem Ort um. Versuche Details zu sehen und dir einzuprägen. Schaue dich um, welche Farben zu sehen sind. Welche Pflanzen oder was es sonstiges zu entdecken gibt. Gehe spazieren, versuche so viel Ecken wie möglich zu erkunden. Und spüre immer, wie sicher du dort bist. Niemand, denn du nicht dazu einlädst, wird in diese Sicherheitszone kommen können. Das ist ganz alleine dein Schutzort, den kann dir niemand wegnehmen. Nur du kennst ihn. Du ganz alleine. Nur alle von dir gerufenen Helfer werden auch immer dort sein und dich unterstützen, damit du dich sicher fühlen kannst.
Bleibe immer so lange dort, wie es sich gut und richtig anfühlt. Vergesse aber auch nie, bewusst diesen Ort wieder zu verlassen und in die reale Welt zurückzukehren. Du kannst ja jederzeit zurück zu deinem Ort. Aber auch das reale Leben geht natürlich weiter. Diese Parallelwelt  ist ein tolles Instrument, mit Ängsten besser umzugehen. Ich hoffe, diese kleine Anleitung konnte dir weiterhelfen.

Namasté

Angela

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